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Biografie Nina Zywietz
Über Nina Zywietz

Zum ersten Mal begegnet sind wir uns in den Neunzigern in Barcelona auf dem Musikfestival Sonar. Sie arbeitete damals gerade am Comeback von Adidas, es war die Zeit, als der Superstar-Sneaker das erste Mal wiederkam. Eine gemeinsame Freundin hatte uns kurz vorgestellt, aber nach ungefähr drei Minuten haben wir uns im Getümmel verloren. Kein Name, keine Telefonnummer, kein Kontakt, so war das in den Neunzigern. Ein halbes Jahr danach in Berlin-Kreuzberg, als wir uns zufällig auf der Straße wieder begegnet sind und feststellten, dass wir beide gleichzeitig in den Bergmannkiez gezogen waren und zwei Straßen voneinander entfernt wohnten, haben wir es besser gemacht, Namen und Handynummern ausgetauscht. Warum ich das erzähle? Weil ich niemanden kenne, der so schnell und viel unterwegs ist wie Nina Zywietz; immer auf dem Sprung, immer mit offenen Augen, immer neugierig. Und mit einem Stil, den nur sie hat. Einmal haben japanische Fotografen sie auf der Straße angesprochen und gefragt, ob sie ein paar Fotos von ihr machen dürfen. Ein paar Monate später hat sie sich selbst bei einem Trip nach Japan auf riesigen Billboards in Tokio entdeckt.

Als ich sie damals in Kreuzberg getroffen habe, war sie aus Solingen nach Berlin gezogen, später hat sie in London, München, Hamburg gelebt und dazwischen immer wieder in Berlin, auch wenn ich sie in letzter Zeit meistens in Los Angeles erreicht habe. Als Creative Director und Marketingexpertin hat sie in führenden Positionen für nationale und internationale Marken, Verlage und Agenturen gearbeitet, und immer wieder ist ihr gelungen, was ihr damals mit Adidas gelungen ist. Denn sie hat diesen strategischen Style-Blick, den man nur hat, wenn man Mode gleichermaßen ernst und überhaupt nicht ernst nimmt.

Christoph Amend

NINA ZYWIETZ studierte Psychologie und Soziologie in Wuppertal und Los Angeles und kam über verschiedene Stationen bei Agenturen nach London, wo sie mehrere Jahre für eine große Kommunikationsagentur arbeitete. Von dort führte ihr Weg über den Burda-Verlag zu Closed. Hier leitete sie das globale Marketing und war vor allem verantwortlich für das visuelle Branding der Marke. Heute arbeitet Nina Zywietz als freie Kreativdirektorin für zahlreiche Unternehmen und Agenturen und unterrichtet an der AMD Berlin und der Istanbul Moda Akademisi. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Bücher
Pressestimmen The Germans – Stil und Ikonen einer Nation
Die Deutschen und der Stil (…)

Die Deutschen und der Stil – das hat über lange Jahre so gerumpelt wie der deutsche Fußball. Doch wir sind an den Herausforderungen gewachsen, wie der Bildband „The Germans – Stil und Ikonen einer Nation“ zeigt: Die Autorinnen Silke Wichert und Nina Zywietz unternehmen eine Reise, die in Partykeller der Siebziger und aufs Traumschiff führt, zu Jil Sander und zu Wolfgang Joop, und Uschi Glas verrät die wichtigste Zutat des Toast Hawaii.

– stern, D

Typisch Deutsch? Spurensuche im Heimatland: Silke Wichert und Nina Zywietz suchen Stilproben, erklären Bauhaus, Genschers gelben Pullunder und Ikonen wie Claudia Schiffer und Jil Sander (…)

– Living at Home, D

La Deutsche Vita (…) Eine Journalistin und eine Werberin haben den Stil der Deutschen gesucht und zwischen Schrankwand und Otto-Katalog gefunden. Ihr Fazit: Gar nicht mal so uncool.

Die Deutschen tragen Tennissocken in Sandalen, reservieren im Morgengrauen Pool-Liegen, lernen Gemeindeverordnungen auswendig, trennen ihren Müll und tragen Outdoor-Mode. So geht das Klischee. Doch was macht den deutschen Stil aus? Gibt es überhaupt einen? Und wenn ja, wer und was haben ihn geprägt? Das sind die Fragen, die Silke Wichert und Nina Zywietz im Gepäck hatten, als sie für ihr Buch „The Germans“ recherchierten. Herausgekommen sind 224 Seiten voller Fotos, Essays und Experten-Interviews, die sich alle irgendwie um deutschen Geschmack und Eigenheit drehen. In ihrem so kurzweiligen wie aufschlussreichen Buch nehmen die beiden Autorinnen ihre Leser mit auf eine Reise durch die neuere deutsche Stilgeschichte: Claudia Schiffer, Gloria von Thurn und Taxis, Hans-Dietrich Genscher. Es geht um Ikonen wie die deutsche Schrankwand, den Adidas-Klassiker Stan Smith oder garnierte Schnittchen. In Rückblenden und persönlichen Anekdoten wird an stilprägende, womöglich sehr deutsche Momente erinnert: Jil Sander zu Hause auf der Couch beim Parfümmagnaten Frommen, die Scorpions on Tour, das Cover der ersten deutschen “Vogue“, die Entstehung des einzigen FKK-Reiseführers der DDR. Und wie sind nun die Deutschen so stilmäßig? Sie sind, so das Fazit von Silke Wichert und Nina Zywietz, häufig viel besser als ihr Ruf (…). Aber sehen Sie selbst!

– www.spiegel.de, D

(…) Deutscher Stil ist so viel mehr als Tennissocken in Sandalen (…)

In eigener Sache. Deutscher Stil ist so viel mehr als Tennissocken in Sandalen. Das zeigen Silke Wichert und Nina Zywietz. Vom gelben Genscher-Pullunder über Catwalk-Frolleinwunder bis zu adligem Punk (…)

– GALA, D

The Sauerkrauts (…) Herrje, wir Deutschen mögen Exportweltmeister sein, aber Stil? Glücklicherweise sind Silke Wichert und Nina Zywietz der Sache auf den Grund gegangen. Herausgekommen ist ein sehr stilvolles Buch.

– Harper’s BAZAAR, D

Was ist typisch deutsch? (…) „The Germans“ nimmt seine Leser mit auf eine Bilderreise durch die neuere deutsche Stilgeschichte

– lonely planet traveller, D

Wir Deutschen sind doch lässiger als unser Ruf

Wie geht eigentlich deutscher Stil? Jeder weiß, was in Sachen Stil mit „very British“ oder „französischem Chic“ gemeint ist. Was aber ist typisch deutsch? Dieser Bildband stellt Ikonen wie Claudia Schiffer oder die „Traumschiff“-Crew vor, aber auch die hölzerne Schrankwand oder garnierte Schnittchen. Am Ende erkennt man: Wir Deutschen sind doch lässiger als unser Ruf.

– MAXI, D

(…) Das Geschenk für Freunde aus aller Welt, die wissen wollen, wie die Deutschen ticken (…) Lehrreich, lässig, amüsant (…)

Deutschstunde: Das Geschenk für Freunde aus aller Welt, die wissen wollen, wie die Deutschen ticken: In „The Germans“ erklären die Modejournalistin Silke Wichert und die Marketingexpertin Nina Zywietz „Stil und Ikonen einer Nation“. Lehrreich, lässig, amüsant.

– DB mobil, D

Typisch Deutsch (…) Die Journalistin Silke Wichert und die Kreativdirektorin Nina Zywietz gehen in ihrem Buch „THE GERMANS: STIL UND IKONEN EINER NATION“ der Frage nach, was man sich unter „dem“ deutschen Stil vorzustellen hat – wenn es ihn denn überhaupt gibt! (…)

– MADAME, D

(…) Der Stil der Deutschen, das ist ebenso der Erfolgssneaker Stan Smith von adidas wie der Wanderrucksack. Eine Spanne, die so einiges zulässt, etwas eigen ist und eben genau deshalb einzigartig (…)

Das neue Buch “The Germans – Stil und Ikonen einer Nation” von Silke Wichert und Nina Zywietz nimmt die Ästhetik der Deutschen unter die Lupe – ein Fluss der unterschiedlichsten Einflüsse. Eigentlich spricht ja so einiges für den deutschen Stil: Mode-Exportschlager Karl Lagerfeld verschafft Chanel in Paris seit Jahren einen nie enden wollenden Höhenflug, Jil Sander prägte mit ihren minimalistischen Entwürfen ein ganzes Jahrzehnt und Fotografen wie Juergen Teller oder Wolfgang Tillmans begeistern international mit ihren Aufnahmen. Trotzdem, so scheint es, tun wir uns mit der stilistischen Identitätsfindung eher schwer. Das klassische Ringelshirt, die Baskenmütze und der rote Lippenstift haben ihre assoziativen Wurzeln in Frankreich, Trenchcoat und Brogues fallen uns vor allem in Verbindung zu Großbritannien ein, das schönste Design findet sich bei den Skandinaviern, die Kunst der Essenskultur erwartet man oft eher in Italien – und die große Ästhetik ja sowieso immer zunächst woanders. Dabei hat auch der deutsche Stil, so scheinbar ambivalent und ungreifbar er auch sein mag, seinen fesselnden Duktus – man muss ihn nur mit den richtigen Fragen hervorzubringen wissen. Diese stellt das Buch “The Germans – Stil und Ikonen einer Nation” von Silke Wichert und Nina Zywietz gekonnt. Sie durchlöchern ihren Probanden, den deutschen Stil, gleich ganz genau: Was und vor allem wer hat ihn geprägt? Wie definieren uns diese Einflüsse heute? Warum kleiden wir uns so, wie wir uns eben kleiden? Und was lässt sich denn nun als “typisch deutsch” bezeichnen? Ihre Antworten kommen als ausgiebiger Bilderkatalog daher, in Form von Essays oder Interviews mit Experten und Stilikonen und insbesondere als Erkenntnis, dass der Stil des Landes doch vor allem durch seine Dualität besticht. (…) Der Stil der Deutschen, das ist ebenso der Erfolgssneaker Stan Smith von adidas wie der Wanderrucksack. Eine Spanne, die so einiges zulässt, etwas eigen ist und eben genau deshalb einzigartig (…).

– www.lofficiel.de, D

(…) Dieser Bildband lässt uns staunen: So vielseitig ist die deutsche Stil-Geschichte! (…)

Typisch deutsch? Und wie! Dieser Bildband lässt uns staunen: So vielseitig ist die deutsche Stil-Geschichte! Wir treffen Claudia Schiffer, Gloria von Thurn und Taxis, Hans-Dietrich Genscher und seinen gelben Pullunder, Ikonen wie die deutsche Schrankwand, das „Traumschiff“ oder garnierte Schnittchen. Und alle und alles sind made in Germany!

– meins, D

(…) „The Germans – Stil und Ikonen einer Nation“ von Silke Wichert und Nina Zywietz untersucht die Entwicklung des „deutschen Stils“ während der letzten Jahrzehnte.

– www.msn.de, D

Eigentlich ist es paradox: Wenn wir vom typisch britischen oder typisch französischen Stil sprechen, haben wir sofort ein Bild im Kopf, nicht aber vom typisch deutschen. Wir scheinen selbst kaum zu wissen, wer wir als Deutsche stilistisch sein wollen, was uns ausmacht – und wenn wir von typisch deutschen Klischees sprechen, ruft das meist keine guten Assoziationen hervor. Dabei gibt es vieles, was die deutsche Ästhetik definiert, und zwar nicht nur modisch wie Stilikonen wie Supermodel Claudia Schiffer, sondern auch kulinarisch wie das deutsche „Schnittchen“ oder die klare Architektur des Bauhauses. Eine Sammlung genau dieser Dinge, die unser Ästhetik-Verständnis prägen, die uns vielleicht aber gar nicht so bewusst sind, haben die beiden Autorinnen Silke Wichert und Nina Zywietz in ihrem Buch „The Germans – Stil und Ikonen einer Nation“ zusammengetragen (…).

– www.vogue.de, D

(…) Bratwurst, Lagerfeld… In Kurzporträts und vielen Fotos dokumentiert der Coffeetable-Bildband „The Germans“ die DNA unseres Stils

– Brigitte, D

Deutschlektion (…) Fantastisch!

Was in der Mode very British ist, wissen wir. Auch der Pariser Chic ist bekannt. Doch wie sieht eigentlich der deutsche Stil aus? Der Bildband <<The Germans>> geht dieser Frage mit persönlichen Anekdoten von Claudia Schiffer oder Gloria von Thurn und Taxis auf den Grund. Fantastisch!

– 20 Minuten Friday, CH

(…) ein Bildband über das Deutschsein (…) Für alle, die schon jetzt „very German“ sind oder wissen wollen, was das eigentlich bedeutet

Echt DEUTSCH. Was ist typisch deutsch? Dieser Frage gehen Silke Wichert und Nina Zywietz in ihrem Bildband nach. Sie nehmen uns mit auf eine Reise quer durch die neuere deutsche Stilgeschichte – von der Schrankwand über Claudia Schiffer bis hin zum garnierten Schnittchen. Auch wenn wir manchen eigenwillig erscheinen, ist der Ruf der Deutschen häufig viel besser, als man glauben mag. Für alle, die schon jetzt „very German“ sind oder wissen wollen, was das eigentlich bedeutet.

– Provocateur, AT/D

Pressestimmen For the Love of Style

Sprechen Sie Modisch?

Gestern Mini, heute Midi, morgen Maxi: In der Mode bleibt keine Länge mehr länger, als man Rock sagen kann. For the Love of Style ist die Rettung auf der Suche nach dem persönlichen Stil und ein Wörterbuch für alle, die bei Trendausdrücken wie All-American Look oder Bohemian Romance nur Bahnhof verstehen.

– WIENERIN, AT

Für alle, die Klamotten lieben (…) Stil-Bibel mit Porträts bekannter Labels und neuer Perlen

Auf den Punkt. Hier wird Mode ganz einfach erklärt: In Stilrichtungen von romantisch bis sportlich. Es treten auf: Designhelden, Talente, neue Gesichter und ein paar liebe alte Bekannte. Einfach und schön. Für alle, die Klamotten lieben.

– BARBARA, D

(…) bietet spannende Insider-Einblicke in das Schaffen von Modeschöpfern (…) Macht richtig Spaß!

Dieser Bildband bietet spannende Insider-Einblicke in das Schaffen von Modeschöpfern. Neben inspirierenden Fotos gibt es informative Texte und sogar clevere Tipps für den eigenen Kleiderschrank.

– bella, D

 Bohemian, Preppy American, Pure Chic – allesamt Begriffe, die die heutigen – gemeinhin als Fashion Victims bezeichneten – Modeliebhaber gerne nutzen, um ihren eigenen Stil oder den eines Stars zu beschreiben. Aber wer definiert diese Styles eigentlich? Darf jedes Sportmoden-Label Wörter wie Athleisure für sich beanspruchen und wo findet man im Dschungel der Onlineshops, Mode-Blogs und Instagram Channels denn eigentlich die Marke und den Stil, der zu einem passt? Corinna Williams und Nina Zywietz, Autorinnen des Buches »For the Love of Style«, geben Antworten auf diese Fragen und bieten in ihrem Buch einen guten Überblick über die bekanntesten und prägendsten modischen Stilrichtungen, ohne dabei ein modisches Diktat auszusprechen. (…)

– www.textilzeitung.de

 Mode ist überall, entziehen kann sich ihr niemand

„Mode ist vergänglich, Stil bleibt“ Dieses Bonmot Coco Chanels passt prima zu dem Buch „For the Love of Style“. Die Autorinnen Corinna Williams und Nina Zywietz geben einen Überblick über Stilklassiker wie den New Look (50er Jahre), den schnieken Preppy-Look oder den feminin-romanischen Bohemian-Style und reichlich Tipps für den Kleiderschrank. Wie man daraus seinen eigenen Stil entwickelt? Übungssache!

– Börsenblatt, D

Mit “For the Love of Style” liefern uns die Fashion-Expertinnen Corinna Williams und Nina Zywietz jetz eine neue Stilfibel inklusive Inspirationstipps für Kleiderschrank und Insta-Account. I like!

– COUCH, D

 Modische Orientierungshilfe

Avantgarde oder Klassik, Armani oder Yamamoto: Wer sich heute bei dem Riesenangebot von Labels, Designern und Stilrichtungen überfordert fühlt, findet bei den Autorinnen Corinna Williams und Nina Zywietz eine modische Orientierungshilfe.

– GALA, D

 Wir könnten jetzt schreiben, dass „For the Love of Style“ ein unverzichtbarer Leitfaden für jede ist, die Lust auf Mode haben und ihren Stil (neu) definieren wollen. Immerhin verrät das Buch, welche Looks zeitlos sind, welche Teile die Garderobe aufmöbeln und welche Designer man kennen sollte. Aber ehrlich: Von Corinna Williams, unserem US-Editor-at-large, und ihrer Mitautorin Nina Zywietz haben wir nichts anderes erwartet.

– Harper’s BAZAAR, D

Lookbook. Punk oder Preppy, Gothic oder Grunge. Avantgarde oder All-American. Orientierung im Fashion-Dschungel wollen die Autorinnen Corinna Williams und Nina Zywietz mit ihrem Buch „For the Love of Style“ liefern. Sie erklären die bekanntesten und wichtigsten modischen Strömungen, stellen Labels und Stilikonen vor, aber auch spannende Newcomer. Streetstyle-Profis, international erfolgreiche Stylisten sowie Designer geben zudem Styling-Tipps, die jeden Modetrend überdauern. Schließlich wusste schon Stilikone Coco Chanel: „Mode ist vergänglich, Stil bleibt“.

– TextilWirtschaft, D

 Wer war noch mal Bill Blass? Und wozu passt ein weißer Blazer? Das Buch »For the Love of Style« von Corinna Williams und Nina Zywietz erklärt uns die Modewelt.

– Zeit Magazin, D

Sehen Sie manchmal den Fashion-Wald vor lauter Trends nicht mehr? Wer den Überblick über die angesagtesten Designer, die coolsten Nachwuchslabels und hippsten Online-Shops verloren hat, erhält mit dem Band „For the Love of Style“ einen Überblick. Die beiden Autorinnen Nina Zywietz und Corinna Williams verraten in ihrem Stilratgeber auf 220 Seiten die Styling-Tipps von Brancheninsidern und die Must-haves, in die es sich zu investieren lohnt.

– www.boleromagazin.ch

Einen eigenen Stil zu etablieren, ähnelt oft einer unlösbaren Gleichung – und das, obwohl alle Variablen bekannt sind. Zu viele Einflüsse, zu viele Strömungen, zu viel bereits Gesehenes. Obwohl heute keine Regeln, keine Schemata und keine Normen mehr existieren, ist ein wahrhaft eigener Stil nur noch selten auffindbar. Denn eine eigene modische Identität zu etablieren, bedarf Mut und Experimentierfreude, und an diesen fehlt es heutzutage zuhauf. Corinna Williams und Nina Zywietz wollen mit ihrem Buch „For the Love of Style“ etwas Licht ins Dunkel bringen: ein Insiderüberblick über die bekanntesten und kontroversesten sowie beliebtesten Strömungen – vom Bohemian Style über den All-American-Look bis hin zur modischen Avantgarde. (…) Tipps für ein perfektes Outfit von Streetstyle-Profis, international erfolgreichen Stylisten sowie Designern sind ebenfalls portraitiert. Das Buch mag vielleicht keine Anleitung dazu sein, wie man einen eigenen, individuellen Stil entwickelt, doch kann es dem Leser vermitteln, was genau Stil im heutigen Sinne überhaupt noch bedeutet. Denn wie pflegte Coco Chanel bereits zu sagen? „Mode ist vergänglich, Stil bleibt.“

– TM Textilmitteilungen, D

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