Almasy | Paul

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Paul Almasy, geboren am 29. Mai 1906 in Budapest, wurde nach einem Politikstudium in Österreich und Deutschland Pressekorrespondent und Fotojournalist und gründete 1935 am Genfer See den PASI Pressedienst / Service de Presse in Territet. Von Monaco aus berichtete er während des Zweiten Weltkriegs als Korrespondent der Schweizer Presse aus Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Nach der Befreiung von Paris ließ sich Almasy dort nieder und wurde 1956 französischer Staatsbürger. Seine Reportagereisen führten ihn in den kommenden Jahrzehnten auf alle Kontinente, und er wurde akkreditierter Mitarbeiter von UNESCO, UNICEF, WHO, IAO und FAO.

Von 1972 bis 1989 hatte Almasy Lehraufträge an verschiedenen französischen Hochschulen inne, unter anderen an der Sorbonne und am Centre de formation et de perfectionnement des journalistes in Paris. 1993 erhielt er den Orden ordre national du Mérite.

Am 22. September 2003 starb Paul Almasy in Jouars-Pontchartrain im Département Yvelines.

(…) Bestechend klassisch! Chapeau!

Ungestellt, echt, ohne Inszenierung zu dokumentieren war Paul Almásy zeit seines Lebens Auftrag und wohl auch Passion. Almásy zählte zu jener Gilde von Fotografen, die das Leben bildlich exakt festhalten wollten, die dessen Schönheiten und Abgründe ausschnittartig sahen und für die Nachwelt einfroren. Bestes Beispiel hierfür sind seine Serien von Paris, die absolut jenem Bild entsprechen, das man von der Stadt an der Seine bis heute in sich trägt – selbst, wenn das Abziehbild der Metropole heute weitgehend zum verzerrten Trugbild mutiert ist. (…) Seine Obsession aber galt Paris, das er in all seinen Facetten und mit allen Ecken und Kanten festhielt. Seine grandiosen Kader sind durchaus in einer Reihe mit den zeitgenössischen Chronisten der goldenen Ära der Reportagefotografie, Henri Cartier-Bresson oder Robert Doisneau zu sehen. Bestechend klassisch! Chapeau!

– Der Standard, AT

Einmalige Momentaufnahmen der Stadt der Liebe in der Nachkriegszeit vom legendären Fotojournalisten Paul Almasy (…)

(…) Ein faszinierendes Porträt berühmter Pariser Orte zu ihrer Glanzzeit – von Les Halles bis Place Pigalle und Quartier Latin. (…) Und immer wieder gelingen ihm wunderbare Straßenfotografien, die ihn neben Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau zu einem der großen Chronisten des Paris der 1950er- und 1960er-Jahre machen. Endlich sind seine Fotografien wieder als Buch erhältlich – poetische Bilder einer verlorenen Zeit.

– fotocultmagazin.com, AT

(…) Eine charmante Zeitreise, bei der selbst der Paris-Kenner noch Entdeckungen machen kann

(…) In Abertausenden Momentaufnahmen hat der Fotograf den Alltag in Paris festgehalten. Der gebürtige Ungar lebte seit 1945 in seiner Wahlheimat, wurde 1956 französischer Staatsbürger. Seine Reportagen führten ihn um die Welt, doch Paris blieb sein bevorzugter Ort. Kaum einer kannte die Stadt so gut wie Almasy. (…) Der neue Bildband versammelt eine Auswahl seiner besten Motive aus dem rund 120 000 Aufnahmen umfassenden Archiv: von den späten 1940er- bis zu den 1970er-Jahren, wo bei die 1950er den visuellen Schwerpunkt bilden. Also die Zeit, in der Paris sich als pulsierende Metropole wiedererfand und den bis heute geltenden Mythos festigte. Eine charmante Zeitreise, bei der selbst der Paris-Kenner noch Entdeckungen machen kann.

– LFI, D

Zeitreise. Das vibrierende Paris der Nachkriegsjahrzehnte zwischen Existentialismus und Nouvelle Vague hat der Fotograf Paul Almasy mit seiner Kamera und viel Charme festgelegt

– VOGUE, D

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